Mit Marie-Antoinette im Château de Fontainebleau

2026 dreht sich im Château de Fontainebleau alles um Marie-Antoinette und Louis XVI - 240 Jahre nach ihrem letzten Besuch2026 dreht sich im Château de Fontainebleau alles um Marie-Antoinette und Louis XVI - 240 Jahre nach ihrem letzten Besuch

Eine Schlossbesichtigung kann so entsetzlich langweilig sein! Habt ihr diese Erfahrung auch schon gemacht? Ein Schloss, das viel zu groß ist, und ein Guide, der lustlos auswendig gelernte Jahreszahlen herunterrattert, kann zumindest mir die Lust an Geschichte gründlich austreiben. Vor allem, wenn die Geschichte nicht meine eigene ist. Ich muss nicht unbedingt den Stammbaum jedes französischen oder sonstigen Herrschers kennen, inklusive der Verwandtschaftsbeziehungen in sämtliche europäischer Adelsgeschlechter und die Reihen der mehr oder weniger heimlichen Geliebten. Aber Geschichte kann auch unglaublich viel Spaß machen, wenn man sie so komprimiert und abwechslungsreich präsentiert bekommt, wie im Château de Fontainebleau, rund 60 Kilometer südlich von Paris in der Seine-et-Marne. Und das I-Tüpfelchen: ein farbenfroher Bezug zur Gegenwart.

Annäherung an das Château de Fontainebleau, in der Seine-et-Marne

Annäherung an das Château de Fontainebleau, in der Seine-et-Marne

Château de Fontainebleau: ein Schloss der Superlative

Das Schloss von Fontainebleau ist einzigartig in Frankreich: es ist das einzige Schloss, das von sämtlichen französischen Herrschern zwischen dem 12. und 19. Jahrhundert bewohnt wurde. Die Architektur ist komplex, denn jeder hat seine Spuren, dem Geschmack der jeweiligen Zeit entsprechend, hinterlassen. Außergewöhnlich auch: das Schloss befindet sich mitten in der Stadt – nicht irgendwo weit draußen, umgeben von tiefen Wäldern. Direkt am Eingangsportal führt eine Straße vorbei, der nächste Kreisverkehr ist nicht weit und Busse halten auf der gegenüberliegenden Straßenseite, um Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen. Ein Schloss, mitten im Leben.

Der Grundriss des Gebäudes ist komplex, denn ausgehend von einer mittelalterlichen Burganlage wurde im Laufe der Jahrhunderte lustig angebaut und erweitert. Das Schloss umfasst heute 63.500 Quadratmeter auf 11 Ebenen, insgesamt 1.536 Räume. Die besten Künstler Europas wurden engagiert, und das Ergebnis ihrer Arbeit kann sich sehen lassen. Mehr als 40.000 Kunstwerke sind im Schloss beheimatet – viel zu viele, als dass man sie bei einem einzigen Besuch bewundern könnte. 121 Säte können heute besichtig werden. Das Château de Fontainebleau gehört seit 1981 zum UNESCO-Welterbe.

Das Modell des Schlosses von Fontainebleau macht deutlich, wie komplex die Architektur ist

Das Modell des Schlosses von Fontainebleau macht deutlich, wie komplex die Architektur ist

800 Jahre Geschichte im Château de Fontainebleau

Das Château de Fontainebleau ist nicht die Residenz eines einiges Herrschers, sondern das Familienanwesen all jener, die in Frankreich vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert an der Macht waren. Etwas größer das schon sprichwörtlich gewordene kleine Häuschen der Oma, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde.

Los geht die illustre Reihe mit François I, den vor allem die wildreichen Wälder zur Jagd inspirierten. Ab 1528 ließ er die mittelalterliche Burg erweitern. Für Henri IV war Fontainebleau das Lieblingsschloss, wurde doch hier der spätere Louis XIII geboren – die Wiege des Geschlechts der Bourbonen. Der junge Louis XIV festigte hier seine absolute Macht, während Marie-Antoinette und Louis XVI mit opulenten Festen all das Elend fernhielten, das später die Französische Revolution auslösen sollte. Nach der Revolution wurde Fontainebleau kaiserliches Schloss und hier befindet sich heute der einzige Thronsaal von Napoléon I. Sogar ein Papst war hier zuhause, nämlich Pius VII zwischen 1812 und 1814. Fontainebleau ist die Kulisse für den Niedergang des Ersten Kaiserreichs – Napoléon I hält hier seine letzte große Rede, bevor er ins Exil auf die Insel Elba geht.

Das Wahrzeichen des Château de Fontainebleau - der hufeisenförmige Treppenaufgang

Das Wahrzeichen des Château de Fontainebleau – der hufeisenförmige Treppenaufgang

Ein Rundgang durch das Château de Fontainebleau

Blickfang bei der Ankunft ist ein geschwungener, hufeisenförmiger Treppenaufgang im Ehrenhof. Das monumentale Werk stammt aus dem Jahr 1632 und ersetzte einen Vorgängerbau. Es bietet einen direkten Zugang zu den Apartments von François I. Am Fuss der Treppe hielt Napoléon I später seine Abschiedsrede an die kaiserliche Garde.

Wir betreten das Schloss über die Flügeltreppen und finden uns direkt vor der Chapelle de la Trinité. Unter der Regentschaft von François I wurde die alte Kapelle des Dreifaltigkeitskonvents erweitert. Architektur und Dekoration stammen daher aus unterschiedlichen Zeiten. Die Kapelle ist auf zwei Ebenen angelegt, wobei wir uns auf der oberen Ebene befinden. Ein Ort voller Geschichte: Hier heiratete einst Louis XV.

Chapelle de la Trinité, Château de Fontainebleau

Chapelle de la Trinité, Château de Fontainebleau

Die Kapelle ist mit dem Wehrturm der mittelalterlichen Burg über den Flügel der Galerie François I verbunden. In diesem Renaissancebau ist der italienische Einfluss deutlich zu spüren – hier waren auf Einladung des Königs Schüler von Leonardo da Vinci tätig. Typisch für die Renaissance sind die dunklen Wände, Holzschnitzereien und Skulpturen. An den Wänden entdecken wir den Salamander – das Erkennungszeichen von François I.

Renaissancepracht in der Galerie François I, Château de Fontainebleau

Renaissancepracht in der Galerie François I, Château de Fontainebleau

Ursprünglich war die Galerie beidseitig mit Fenstern ausgestattet, bei beeindruckenden 60 Metern Länge und sechs Metern Breite. Heute erweist sich die Restaurierung der Renaissancefresken als schwierig, schlicht, weil die Wetterverhältnisse in Frankreich anders sind als in Italien. Der Boden der Galerie wurde in den 1970er Jahren restauriert, als André Malraux Kulturminister war.

Liegt hier die Herleitung des Namens Fontainebleau? Zwei Hunde, die eine Quelle finden - Fontaine Belle-Eau

Liegt hier die Herleitung des Namens Fontainebleau? Zwei Hunde, die eine Quelle finden – Fontaine Belle-Eau

Fake News gab es übrigens schon vor Jahrhunderten! Im Saal der Wachen zeigt die Kopie einer Keramik aus dem 16. Jahrhundert, wie Leonardo da Vinci die Mona Lisa malt. Das entspricht nicht der Wahrheit!

Fake News des 16. Jahrhunderts: Leonardo da Vinci portraitiert die Mona Lisa - Château de Fontainebleau

Fake News des 16. Jahrhunderts: Leonardo da Vinci portraitiert die Mona Lisa – Château de Fontainebleau

Weiter geht´s in den großen Ballsaal, einen der prächtigsten Räume im Schloss Fontainebleau. Er wurde unter François II im 16. Jahrhundert im Stil einer Loggia erbaut. Hier fand einst die Hochzeit des Königs mit Catharina von Medici statt. Als Katharina von Württemberg in Paris heiratete, fand das Fest hier im Ballsaal statt.

Der große Ballsaal im Château de Fontainebleau

Der große Ballsaal im Château de Fontainebleau

Der große Ballsaal im Château de Fontainebleau - im Stil einer Loggia gebaut

Der große Ballsaal im Château de Fontainebleau – im Stil einer Loggia gebaut

Highlight 2026: Marie-Antoinette im Château de Fontainebleau

2026 steht ganz im Zeichen von Marie-Antoinette und Louis XVI. Ganze elf Mal weilte das königliche Paar zwischen 1770 und 1786 in Fontainebleau, vorzugsweise im Herbst zur Jagdsaison. Mit ihnen kamen Glanz und Gloria, der ganze raffinierte Lebensstil der Zeit. Ich fühle mich an eine Lektüre aus meiner Studienzeit erinnert, die Gefährlichen Liebschaften von Choderlos de Laclos, der in diesem Briefroman ein Sittengemälde der Zeit zeichnet. 240 Jahre liegt der letzte Besuch von Marie-Antoinette in Fontainebleau zurück, und kurze Zeit später wurden der ganze Luxus und die Pracht ja auch von der Französischen Revolution hinweggefegt, Marie-Antoinette und Louis XVI hingerichtet.

Das Château de Fontainebleau feiert Marie-Antoinette und Louis XVI 2026 mit einer großen Sonderausstellung

Das Château de Fontainebleau feiert Marie-Antoinette und Louis XVI 2026 mit einer großen Sonderausstellung

Davon ist heute im Schloss von Fontainebleau natürlich nichts zu sehen. Hier geht es um den Beitrag des Paares zum kulturellen und künstlerischen Leben ihrer Zeit. Die Apartments wurden komplett renoviert, mit Möbeln der Zeit ausgestattet, Ausstellungsstücke restauriert und neu präsentiert.

Christian Lacroix entwarf die Kostüme für die Opéra Comique de Paris - Château de Fontainebleau

Christian Lacroix entwarf die Kostüme für die Opéra Comique de Paris – Château de Fontainebleau

Und dann wird ein großer Bogen geschlagen, von der Raffinesse des 18. Jahrhunderts in die Gegenwart. War Marie-Antoinette das It-Girl ihrer Zeit, das zahlreiche Modeschöpfer zu immer ausgefalleneren Kreationen inspirierte, so übersetzt kein geringerer als Christian Lacroix all diese Pracht in die Gegenwart.

Genäht in den Ateliers der Opéra Comique de Paris - ein bisschen Karneval im Château de Fontainebleau

Genäht in den Ateliers der Opéra Comique de Paris – ein bisschen Karneval im Château de Fontainebleau

Lacroix zeichnet verantwortlich für die Kostüme der komischen Oper Le Postillon de Longjumeau von Adolphe Adam. Michel Fau brachte das Stück 2019 auf die Bühne der Opéra-Comique de Paris, in deren Ateliers die Kostüme genäht wurden.

Elf Kostüme sind in mehreren Sälen des Schlosses von Fontainebleau zu sehen – sehr farbenfroh, ganz viel Bling-Bling. Und zugleich ein frischer Wind, der durch die alten Gemäuer fegt. Warum muss ich nur gleich an Karneval denken?

80 Meter lang und üppig dekoriert: die Diana-Galerie im Château de Fontainebleau

80 Meter lang und üppig dekoriert: die Diana-Galerie im Château de Fontainebleau

Spuren von Napoleon auf Schloss Fontainebleau

Ein echter Hingucker sind auch die Galerien des 19. Jahrhunderts. Errichtet unter der Regentschaft von Henri IV, ist sie heute als Diana-Galerie bekannt, mit 80 Metern Länge der längste Bau des Schlosses. Die Anfänge gehen auf das Jahr 1605 zurück, aber Napoleon I störte sich am schlechten Zustand der Räumlichkeiten und ließ Hand anlegen. Nach der Französischen Revolution ließ Napoleon III hier einen Globus aufbauen, der vorher in den Tuilerien seinen Platz hatte, und gab den 16.000 Bänden der Bibliothek seines Onkels eine neue Heimat. Zu gerne würde ich mir die alten Schwarten ja einmal ganz aus der Nähe anschauen…

16.000 Bücher und ein Globus in der Diana-Galerie im Château de Fontainebleau

16.000 Bücher und ein Globus in der Diana-Galerie im Château de Fontainebleau

Weiter geht es durch den Thronsaal und die sieben Räume, in denen Napoleon I seine Tage verbrachte. Ganz in rot ist der Saal, in dem er 1814 seine Abdankungsurkunde unterzeichnete. Auch sein Schlafzimmer ist zu sehen. Gerüchten zufolge hat er versucht, sich hier nach seiner Abdankung das Leben zu nehmen. Ein misslungener Versuch und danach ging es für ihn nach Elba.

Der Thronsaal im Château de Fontainebleau

Der Thronsaal im Château de Fontainebleau

Hier wurde Geschichte geschrieben - Napoléon III unterzeichnete seine Abdankungsurkunde, Château de Fontainebleau

Hier wurde Geschichte geschrieben – Napoléon III unterzeichnete seine Abdankungsurkunde, Château de Fontainebleau

Ein absoluter Höhepunkt des Schlossbesuches stellt das Theater von Napoleon III dar. Es wurde in den Jahren 1854 und 1855 unter der Leitung des Architekten Hector Lefuel erbaut, der sich von Versailles inspirieren ließ. Gerade mal zehn Aufführungen fanden hier zwischen der Eröffnung im Mai 1857 und dem letzten Besuch des Kaiserpaars 1868 statt.

Was für ein Schmuckstück! Das frisch restaurierte Theater von Napoleon III, Château de Fontainebleau

Was für ein Schmuckstück! Das frisch restaurierte Theater von Napoleon III, Château de Fontainebleau

Bühnenbild im Theater von Napoleon III, Château de Fontainebleau

Bühnenbild im Theater von Napoleon III, Château de Fontainebleau

Und heute ist es, als ob man auf Zeitreise geht. Die Moderne ist hier komplett abwesend. Dank der Unterstützung der Vereinigten Arabischen Emirate (ob es dafür wohl eine Gegenleistung gab?) wurde hier über 15 Jahre alles renoviert und so wieder hergerichtet, wie es zu Napoleons Zeiten auch war. Allein die Zahl der Sitzplätze hat man aus Sicherheitsgründen von 400 auf 200 reduziert. Ganz viel Geduld brauchte sicher die Reinigungskraft, die zwei Jahre lang mit einem Staubsauger dem Staub in den Tapisserien von Aubusson zu Leibe rückte.

Blick von der Bühne in den Saal des Theaters von Napoleon III, Château de Fontainebleau

Blick von der Bühne in den Saal des Theaters von Napoleon III, Château de Fontainebleau

Heute kann man man die Bühne mit den prachtvollen Theaterkulissen sehen, den Orchestergraben und natürlich den Besucherraum. Eine unglaubliche Pracht, an der ich mich kaum sattsehen kann.

Lecker essen – Les Petites Bouches de l´Empéreur

Kultur macht hungrig, und glücklicherweise muss man sich in Frankreich um gutes Essen nie Sorgen machen. So auch im Schloss von Fontainebleau, wo schon der Name des Restaurants mich schmunzeln lässt: Les Petites Bouches de l´Empéreur, übersetzt etwa: Die kleinen Münder des Kaisers. Hat er etwa mehrere? War er womöglich ein Vielfraß?

Speisen am Karpfenteich - im Restaurant des Château de Fontainebleau, Les Petites Bouches de l´Empéreur

Speisen am Karpfenteich – im Restaurant des Château de Fontainebleau, Les Petites Bouches de l´Empéreur

Einige Räume des Schlosses wurden jedenfalls für das Restaurant prachtvoll wieder hergerichtet, mit Gewölben, die Akzente setzen, und Nachbildungen alter Werke an den Wänden. Manche Tische bieten einen direkten Blick über den Karpfenteich. Mehr Idylle geht kaum.

Überaus schmackhafter Fischeintopf im Restaurant des Château de Fontainebleau, Les Petites Bouches de l´Empéreur

Überaus schmackhafter Fischeintopf im Restaurant des Château de Fontainebleau, Les Petites Bouches de l´Empéreur

Vorspeisen und Dessert gibt´s in reicher Auswahl am Buffet im Restaurant des Château de Fontainebleau, Les Petites Bouches de l´Empéreur

Vorspeisen und Dessert gibt´s in reicher Auswahl am Buffet im Restaurant des Château de Fontainebleau, Les Petites Bouches de l´Empéreur

Die verarbeiteten Produkte sind natürlich saisonal und regional. Unsere Wahl fiel auf das Mittagsangebot zum bescheidenen Preis von 20 €, das ein warmes Gericht in einer Cocotte und vier Gläschen vom Buffet beinhaltet. Bei der warmen Hauptspeise habe ich mich für ein ausgesprochen schmackhaftes Fischgericht entschieden, dazu ein kleiner Salat als Vorspeise und Dessert und Käse. Jeder isst der Gewichtung, die den eigenen Vorlieben entspricht. Noch ein stärkender Espresso, dann geht es auf zur Entdeckung der Gärten!

Ein Blick über den Karpfenteich auf das Château de Fontainebleau

Ein Blick über den Karpfenteich auf das Château de Fontainebleau

Mit dem Ruderboot auf dem Karpfenteich - am Château de Fontainebleau

Mit dem Ruderboot auf dem Karpfenteich – am Château de Fontainebleau

In den Gärten des Château de Fontainebleau

Zu den 130 Hektar der Domaine mit vier Höfen gehören – wie könnte es anders sein – auch große Parkanlagen. Das Grand Parterre wurde von André Le Nôtre angelegt – ein französischer Garten mit gebändigter Natur und symmetrischer Anlage.

Der französische Garten von André Le Nôtre - Château de Fontainebleau in der Seine-et-Marne

Der französische Garten von André Le Nôtre – Château de Fontainebleau in der Seine-et-Marne

Daneben gibt es noch den Jardin de Diana und einen englischen Garten. Natürlich ist auch hier die Natur gebändigt, aber der Eingriff ist weniger sichtbar. Direkt am Schloss liegt der Karpfenteich. Er wurde bereits im Mittelalter angelegt, um die Bewässerung der Gärten sicherzustellen, und diente später als Kulisse für die Festivitäten am Hofe der Valois. Henri IV ließ einst den Großen Kanal anlegen, der den gesamten Park durchmisst. Die Karpfen im Teich sind seit dieser Zeit belegt. Heute sind auf dem Wasserbecken Tretboote und Paddler unterwegs. Die Zeiten ändern sich. Das Parkgelände kann unabhängig von einer Besichtigung des Schlosses jederzeit kostenfrei besucht werden.

Der Donjon, der mittelalterliche Wehrturm, ist der älteste Teil des Château de Fontainebleau

Der Donjon, der mittelalterliche Wehrturm, ist der älteste Teil des Château de Fontainebleau

Neugierig geworden?

Falls ihr mehr über das Château de Fontainebleau wissen wollt, dann schaut doch mal auf der Website des Schlosses vorbei. Sie ist in Französisch und Englisch verfügbar. Was mir immer besonders gut gefällt: auch der Pressebereich ist frei zugänglich und man kann sich alle Dossier und Communiqués frei herunterladen – unter anderem auch das zur wunderbaren Marie-Antoinette-Ausstellung. Auch das Städtchen Fontainebleau lohnt den Besuch. Mehr Infos, was man hier und in den umliegenden Gemeinden unternehmen kann, bietet die Website, die auch in deutscher Sprache verfügbar ist. Wer wissen will, was das die Region zu bieten hat, der ist auf der Seite von Seine-et-Marne Attractivité gut aufgehoben.

Mit dem Ruderboot auf dem Karpfenteich - Château de Fontainebleau

Mit dem Ruderboot auf dem Karpfenteich – Château de Fontainebleau

Offenlegung

Ich hatte das große Glück, im Auftrag meines Arbeitgebers eine kleine Gruppe deutscher und österreichischer Journalisten in die Seine-et-Marne zu begleiten. Das Programm der Reise wurde vom Tourismusverband Seine-et-Marne Attractivité ausgearbeitet und begleitet. Die beschriebenen Eindrücke sind meine eigenen.

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2 Kommentare

  1. Hallo Monika, du hast ja kürzlich gesehen, dass ich auch dieses Jahr in Fontainebleau war. Aber leider war da vom Theater keine Rede, vielleicht war es da noch nicht wiedereröffnet. Schade, scheint einer der Höhepunkte in diesem unglaublichen Schloss zu sein!

    • Liebe Andrea, ja, fast hätten wir uns treffen können! Warst du mit einem Guide im Schloss unterwegs? Unserer hatte den Schlüssel für das Theater dabei, und der Besuch dort war schon eine echte Zeitreise.

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